Ecke links oben
Ecke rechts oben
sgs logo animiertes brett

Viererpokal gegen SF Roding

Am zweiten Adventsonntag hatte die Siemens-Schachspieler ihre Begegnung aus der zweiten Hauptrunde des Oberpfälzer Viererpokals nachzuholen. Aber obwohl die Amberger ersatzgeschwächt Richtung Bayerwald fahren mußten, gelang ihnen bei den Schachfreunden Roding ein verdienter 3,5:0,5-Erfolg. Die SGS trifft nun im Viertelfinale am 3. April auf Vorjahressieger Fortuna Regensburg.

An Brett vier standen sich Imre Oravecz und der Rodinger Teamchef Anton Gschwendner gegenüber. Oravecz ging aus der Eröffnung als klarer Punktsieger hervor, und da die Figuren des Rodingers nicht recht harmonierten, kam der Springergewinn für den Amberger Senior nicht unerwartet. Eine Gabel mit Turmgewinn bedeutete dann den endgültigen K.o. für Gschwendner. Unentschieden trennten sich am dritten Brett Konstantin Bücherl und Jürgen Schwarzfischer. Die Schwäche am Königsflügel kompensierte der Rodinger mit gefährlichem Figurenspiel auf der Damenseite. Doch mit umsichtigem Abtausch erreichte Bücherl ein Endspiel mit ungleichen Läufern, in dem der weit vorgerückte Freibauer von Schwarzfischer ohne Wirkung blieb.

Auf Brett zwei ließ sich Gerald Rösch gegen Markus Schwarzfischer auf eine etwas offenherzige Königsstellung ein. Als Preis für die Konsolidierung der schwarzen Position wanderte ein Bauer in den Rodinger Beutesack. Als dann aber der Kampf auf offenes Terrain überging, gerieten Schwarzfischers Figuren in verhängnisvolle Bindungen, was Rösch zu einem Turmgewinn und der 2,5:0,5-Führung für die SGS nutzte. Mit dem Mannschaftssieg in der Tasche konnte somit Wolfgang Reindl seine Partie am Spitzenbrett gegen Berisha Shpend ruhig zu Ende führen. Der Amberger Captain sah sich einem wie üblich unkonventionell und ungestüm zu Werke gehenden Kontrahenten gegenüber und wartete geduldig auf Schwächen in dessen Lager. Durch seine "Politik der Nadelstiche" eroberte Reindl die Qualität, mußte dann allerdings noch einige bange Minuten überstehen, bis sich Berishas Angriff verflüchtigt hatte. Das Endspiel Turm gegen Läufer war dann nur noch Sache der Technik.


Alle Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt
Webdesign: Thomas Krieger