Die Schachspieler der SG Siemens Amberg sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet: Im Achtelfinale des Oberpfälzer Viererpokals gewannen sie mit 2,5:1,5 beim SC Furth/Waldmünchen. Dies ist umso erfreulicher, als die Siemensianer auf drei ihrer stärksten Spieler verzichten mussten.
Überraschend schnell siegte im Duell der beiden Mannschaftsführer der Amberger Captain Wolfgang Reindl an Brett 2 gegen den listenreichen Max Riedl. Den ersten Eröffnungsfehler Riedls bestrafte Reindl nicht konsequent genug, aber ein zweiter Ausrutscher besiegelte das Schicksal des Furthers. Souverän setzte sich am vierten Brett Gerd Wiesgickl (SGS) gegn Krämer durch. Wiesgickl erspielte sich Raumvorteil und Angriff am Königsflügel, den der Gegner schließlich nicht mehr parieren konnte.
Der eigentliche Matchwinner für die Siemensianer war Josef Schlaffer. Trotz Materialeinbuße machte er seinem Widersacher Tochor das Leben schwer. Als dieser dann im Endspiel ein Mattnetz zu knüpfen versuchte, konterte Schlaffer mit einem Figurenopfer aus heiterem Himmel und stellte so das zum Mannschaftssieg notwendige Remis sicher. Somit ließ sich die Niederlage von Andreas Beyerlein am Spitzenbrett gegen Vasicek verschmerzen. In einer scheinbar ausgeglichenen Endspielstellung brachte der starke Tscheche die Überlegenheit seines Läufers gegen den Beyerleinschen Springer technisch sauber zur Geltung.
Die Einzelergebnisse im Überblick: Vasicek, Martin - Beyerlein, Andreas 1-0; Riedl, Max - Reindl, Wolfgang 0-1; Tochor, Jiri - Schlaffer, Josef remis; Krämer, Ralf - Wiesgickl, Gerhard 0-1.